Zukunft
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Umbrüche und Visionen

Projekt Plug-In in Helsinki, Finnland, von L Architects; © Metsä Wood 2016
Projekt Aboveall in New York, USA, der Italiener Giuseppe De Marinis Gallo und Gianluca Gnisci (2. Platz); © Metsä Wood 2016
Projekt Colliding Lines and Lives in Istanbul, Türkei, von Superspace; © Metsä Wood 2016
Projekt Lightweigt Living in Perth, Australien, von BASIC Architects (2. Platz). © Metsä Wood 2016
Projekt Vertical Lilong in Shanghai, China, der Spanier vom Büro Alma Studio (1. Platz); © Metsä Wood
Projekt Dear Landlord in New York, USA, des US-Amerikaners Nile Greenberg (1. Platz); © Metsä Wood 2016
Projekt Tammelan kruunu in Tampere, Finnland, von der Deutschen, Lisa Voigtländer, und dem Südkoreaner SungBok Song (1. Platz). © Metsä Wood 2016
proHolz Student Trophy 2016
Foto: proHolz Steiermark
1. Platz bei der
proHolz Student Trophy 2016
Foto: proHolz Steiermark

1. Platz bei der proHolz Student Trophy 2016 Foto: proHolz Steiermark

proHolz Student Trophy 2016
Foto: proHolz Steiermark

2. Platz bei der
proHolz Student Trophy 2016
Foto: proHolz Steiermark
Finnische Studenten entwerfen temporäre Wohnbauten für dicht besiedelte Gebiete
Es wird eng in den Städten – Kokoon schafft Raum

Es wird eng in den Städten – Kokoon schafft Raum

Finnische Studenten entwerfen temporäre Wohnbauten für dicht besiedelte Gebiete

Ein Ort der Entspannung, aber nicht der Faulheit. Das Konzept des Klettergartenhotels beruht auf Engagement für Bewegung um etwas wohltuendes zu erleben. Die Wege vom Hauptgebäude zu den Zimmern sind aufwändig. Jedoch bieten sie einzigartige Blicke zwischen Baumwurzeln und  kronen. Nicht nur der Weg durch die Bäume, sondern auch das Ziel des Weges - das Zimmer - bietet einiges um den Wald zu erleben. Glasdächer und Zweigeschossigkeit erschaffen trotz der minimalen Grösse viel Wohnkomfort. Das Hotel soll die Natur und den Wald greifbar und erlebbar machen. Es soll Entspannung bieten, als Gegenpol zur aktionreichen Umgebung auf dem Golm mit Waldseilpark, Sommerrodelbahn etc. Doch trotzdem ist das Konzept nicht so aufgebaut, dass die Entspannung zur Faulheit einlädt sondern zum „Aktiv sein“ anspornt.
„Klettergartenhotel“
von Miriam, vlbg. Holzbaupreis 2013

„Klettergartenhotel“ von Miriam, vlbg. Holzbaupreis 2013

Ein Ort der Entspannung, aber nicht der Faulheit. Das Konzept des Klettergartenhotels beruht auf Engagement für Bewegung um etwas wohltuendes zu erleben. Die Wege vom Hauptgebäude zu den Zimmern sind aufwändig. Jedoch bieten sie einzigartige Blicke zwischen Baumwurzeln und kronen. Nicht nur der Weg durch die Bäume, sondern auch das Ziel des Weges - das Zimmer - bietet einiges um den Wald zu erleben. Glasdächer und Zweigeschossigkeit erschaffen trotz der minimalen Grösse viel Wohnkomfort. Das Hotel soll die Natur und den Wald greifbar und erlebbar machen. Es soll Entspannung bieten, als Gegenpol zur aktionreichen Umgebung auf dem Golm mit Waldseilpark, Sommerrodelbahn etc. Doch trotzdem ist das Konzept nicht so aufgebaut, dass die Entspannung zur Faulheit einlädt sondern zum „Aktiv sein“ anspornt.

Timbuktu – Hauptstadt Malis, der Inbegriff für Reisende und Reisen. Ein magischer Ort, umhüllt von Mysterien und Erzählungen. Und es ist der Ort des Austausches. Der Entwurf passt sich sowohl dem Stadtbild wie auch den klimatischen und kulturellen Aspekten an. Er irritiert das homogone Stadtkonzept nicht, sondern greift Formen mit ihrer Quaderstruktur im Grundriss der Stadt- und Dachlandschaft Timbuktus auf. Horizontale Öffnungen auf dem Dach bieten sowohl Zugangsmöglichkeiten, als auch die Freiheit den Entwurf um die bestehende Vegetation zu konstruieren und so eine natürliche Beschattung des Daches mittels der Baumkronen zu ermöglichen. So entsteht auf dem Dach des Marktes eine begehbare Dächerlandschaft mit Freiluftkino. Ein Ort um sich zwischen den eröhten Quadern zu verlieren und auf ihnen den dort projezierten Geschichten zu folgen.
„52 Tage nach Timbuktu“
von Klara Teresa Polak,
vlbg. Holzbaupreis 2013

„52 Tage nach Timbuktu“ von Klara Teresa Polak, vlbg. Holzbaupreis 2013

Timbuktu – Hauptstadt Malis, der Inbegriff für Reisende und Reisen. Ein magischer Ort, umhüllt von Mysterien und Erzählungen. Und es ist der Ort des Austausches. Der Entwurf passt sich sowohl dem Stadtbild wie auch den klimatischen und kulturellen Aspekten an. Er irritiert das homogone Stadtkonzept nicht, sondern greift Formen mit ihrer Quaderstruktur im Grundriss der Stadt- und Dachlandschaft Timbuktus auf. Horizontale Öffnungen auf dem Dach bieten sowohl Zugangsmöglichkeiten, als auch die Freiheit den Entwurf um die bestehende Vegetation zu konstruieren und so eine natürliche Beschattung des Daches mittels der Baumkronen zu ermöglichen. So entsteht auf dem Dach des Marktes eine begehbare Dächerlandschaft mit Freiluftkino. Ein Ort um sich zwischen den eröhten Quadern zu verlieren und auf ihnen den dort projezierten Geschichten zu folgen.

Dieses Turmhotel bietet an einem vielgenutzten Freizeitort erstmals Übernachtungsmöglichkeiten der besonderen Art. Wandern, Radfahren, Wildparkbesuche, Schifahren, Snowboarden und viele weitere Aktivitäten am Pfänder verlangen mehr und mehr nach einer baulichen Unterkunft. Mit diesem gewagten Schritt auf über 1000 m Seehöhe entsteht ein Gebäude, das sich nicht nur passend an den vorhandenen Platz anfügt, sondern auch die natürliche Vertikalität der umgebenen Bäume aufgreift. Auf einem zurückhaltenden Rückgrat aus Stahlbeton befinden sich vier zweigeschossige Holzkörper. Mit unterschiedlichen Ausrichtungen, öffnen sie den Besuchern
verschiedene Panoramablicke. Das Bauwerk erzeugt einen erfrischenden Kontrast zu den umliegenden Flachbauten und ermöglicht eine neue Wahrnehmung dieses Ortes.
„Hotel am Pfänder“
von Markus Langer,
vlbg. Holzbaupreis 2013

„Hotel am Pfänder“ von Markus Langer, vlbg. Holzbaupreis 2013

Dieses Turmhotel bietet an einem vielgenutzten Freizeitort erstmals Übernachtungsmöglichkeiten der besonderen Art. Wandern, Radfahren, Wildparkbesuche, Schifahren, Snowboarden und viele weitere Aktivitäten am Pfänder verlangen mehr und mehr nach einer baulichen Unterkunft. Mit diesem gewagten Schritt auf über 1000 m Seehöhe entsteht ein Gebäude, das sich nicht nur passend an den vorhandenen Platz anfügt, sondern auch die natürliche Vertikalität der umgebenen Bäume aufgreift. Auf einem zurückhaltenden Rückgrat aus Stahlbeton befinden sich vier zweigeschossige Holzkörper. Mit unterschiedlichen Ausrichtungen, öffnen sie den Besuchern
verschiedene Panoramablicke. Das Bauwerk erzeugt einen erfrischenden Kontrast zu den umliegenden Flachbauten und ermöglicht eine neue Wahrnehmung dieses Ortes.

Eingebettet in die Wiesenhänge des Thüringerbergs bietet das TUT („TourismusUniThüringerberg“) mehr als nur Weitsicht. Ausgangspunkt des Projekts ist eine Initiative des Landes Vorarlberg für die authentische und innovative Entwicklung des lokalen Tourismus. Die Tourismusschule in Thürigerberg, am Eingang des Biosphärenparks Großes Walsertal, positioniert sich als Lehrwerkstätte regionaler touristischer Qualitäten und zentraler Anlaufstelle für die Visionen des Vorarlberger Tourismus. Durch die Zusammenarbeit mit dem nahen Umfeld (Dienstleister, Handwerker, Industrie) wird in einem partizipativen Prozess die lokale Identität gestärkt. Der Baukörper ist ein Plattenbau aus Holz mit einer tragenden Fassade. Diagonale aussteifende Elemente lassen die sechs differenzierten Geschosse zu einem zusammenhängenden Volumen werden. Das TUT 2020 lässt neue Unterricht-Konzepte zu und verbindet traditionelles Wissen mit visionären Ideen.
„TUT 2020“
von Katharina Scharler /
Stefan Amann,
vlbg. Holzbaupreis 2013

„TUT 2020“ von Katharina Scharler / Stefan Amann, vlbg. Holzbaupreis 2013

Eingebettet in die Wiesenhänge des Thüringerbergs bietet das TUT („TourismusUniThüringerberg“) mehr als nur Weitsicht. Ausgangspunkt des Projekts ist eine Initiative des Landes Vorarlberg für die authentische und innovative Entwicklung des lokalen Tourismus. Die Tourismusschule in Thürigerberg, am Eingang des Biosphärenparks Großes Walsertal, positioniert sich als Lehrwerkstätte regionaler touristischer Qualitäten und zentraler Anlaufstelle für die Visionen des Vorarlberger Tourismus. Durch die Zusammenarbeit mit dem nahen Umfeld (Dienstleister, Handwerker, Industrie) wird in einem partizipativen Prozess die lokale Identität gestärkt. Der Baukörper ist ein Plattenbau aus Holz mit einer tragenden Fassade. Diagonale aussteifende Elemente lassen die sechs differenzierten Geschosse zu einem zusammenhängenden Volumen werden. Das TUT 2020 lässt neue Unterricht-Konzepte zu und verbindet traditionelles Wissen mit visionären Ideen.

Hochwasser ist ein Thema das in vielen Orten in Vorarlberg neue Bauweisen verlangt. Das Hochwasserhaus in Rorschach ist eine bauliche Reaktion auf zunehmende Naturkatastrophen. Ein Einfamilienhaus, welches wie ein moderner Pfahlbau, dem nächsten Jahrhunderthochwasser gewachsen sein soll. Das Gebäude besteht aus mehreren einzelnen Räumen die über Stege und Verbindungsrampen zu einem zusammenhängenden Gefüge werden. Die Dächer der einzelnen Raumkörper sind mit transluzenten Solarpanelen bestückt. Somit ist jederzeit eine autarke Stromversorgung gewährleistet. Die Fassade ist geschindelt und wird von variierenden Fensteröffnungen aufgelockert. Auch wenn der Entwurf im städtebaulichen Kontext etwas exotisch wirkt, zeigt er in Extremsituationen den Nachbarn seine Qualitäten.
„Haus im Hochwasser“
von Philipp Schatzmann
/ Markus Langer,
vlbg. Holzbaupreis 2013

„Haus im Hochwasser“ von Philipp Schatzmann / Markus Langer, vlbg. Holzbaupreis 2013

Hochwasser ist ein Thema das in vielen Orten in Vorarlberg neue Bauweisen verlangt. Das Hochwasserhaus in Rorschach ist eine bauliche Reaktion auf zunehmende Naturkatastrophen. Ein Einfamilienhaus, welches wie ein moderner Pfahlbau, dem nächsten Jahrhunderthochwasser gewachsen sein soll. Das Gebäude besteht aus mehreren einzelnen Räumen die über Stege und Verbindungsrampen zu einem zusammenhängenden Gefüge werden. Die Dächer der einzelnen Raumkörper sind mit transluzenten Solarpanelen bestückt. Somit ist jederzeit eine autarke Stromversorgung gewährleistet. Die Fassade ist geschindelt und wird von variierenden Fensteröffnungen aufgelockert. Auch wenn der Entwurf im städtebaulichen Kontext etwas exotisch wirkt, zeigt er in Extremsituationen den Nachbarn seine Qualitäten.

Holz ist einer der ältesten Werkstoffe. Bauen mit Holz hat eine lange Tradition und jedem sind die bäuerlichen Holzbauten vertraut. Neue Technologien in der Holzverarbeitung lassen völlig neue Werkstoffe mit neuen, erstaunlichen Möglichkeiten zu. So haben wir nun die großartige Chance diese Tradition fortzusetzen und weiterzuentwicklen. Der warp nützt diese neuen Werkstoffe und gibt Holz in der Architektur ein völlig neues Erscheinungsbild. Futuristisch und provokativ schwebt der warp zwischen zwei Hauswänden und zeigt, dass Holz „mehr“ kann.
Warpvisions - Studentenwettbewerb 2004

Warpvisions - Studentenwettbewerb 2004

Holz ist einer der ältesten Werkstoffe. Bauen mit Holz hat eine lange Tradition und jedem sind die bäuerlichen Holzbauten vertraut. Neue Technologien in der Holzverarbeitung lassen völlig neue Werkstoffe mit neuen, erstaunlichen Möglichkeiten zu. So haben wir nun die großartige Chance diese Tradition fortzusetzen und weiterzuentwicklen. Der warp nützt diese neuen Werkstoffe und gibt Holz in der Architektur ein völlig neues Erscheinungsbild. Futuristisch und provokativ schwebt der warp zwischen zwei Hauswänden und zeigt, dass Holz „mehr“ kann.

Gedacht ist an eine Wohnraumerweiterung im innerstädtischen Dachbereich mittels intimen Raumzellen. Durch die räumliche sowie konstruktive Konzeption sollen Raumsituationen mit besonderer Atmosphäre entstehen, die vielfältig genutzt werden können. Die Belichtungssituation tagsüber sollte eine Introvertiertheit vermitteln. Durch die in Glas aufgelösten Kanten der Zellen werden für den Nutzer nur Ausschnitte seiner Umgebung erlebbar.
Nachts wird durch einen möglichen Wechsel der Beleuchtungsfarbe eine Situation hervorgerufen, die sich der Gefühlslage des Users, aber auch dem Zweck der Nutzung anpassen soll. Diese Stimmung wird auch von außen ablesbar sein, das Gebäude teilt sich so seiner Umgebung mit. Konstruktiv sollen die Platten der Außenhülle mit einem, rundum gleichbleibenden Aufbau auskommen, der Verbund mit dem Glas soll ebenfalls auf nur
einer Detaillösung basieren. Die Gebäudehülle ist weitgehend selbsttragend konzipiert und soll das darunterliegende Objekt nur an wenigen geeigneten Punkten belasten.
Der Parasit von Stefan Nadegger - Warpvisions - Studentenwettbewerb 2004

Der Parasit von Stefan Nadegger - Warpvisions - Studentenwettbewerb 2004

Gedacht ist an eine Wohnraumerweiterung im innerstädtischen Dachbereich mittels intimen Raumzellen. Durch die räumliche sowie konstruktive Konzeption sollen Raumsituationen mit besonderer Atmosphäre entstehen, die vielfältig genutzt werden können. Die Belichtungssituation tagsüber sollte eine Introvertiertheit vermitteln. Durch die in Glas aufgelösten Kanten der Zellen werden für den Nutzer nur Ausschnitte seiner Umgebung erlebbar.
Nachts wird durch einen möglichen Wechsel der Beleuchtungsfarbe eine Situation hervorgerufen, die sich der Gefühlslage des Users, aber auch dem Zweck der Nutzung anpassen soll. Diese Stimmung wird auch von außen ablesbar sein, das Gebäude teilt sich so seiner Umgebung mit. Konstruktiv sollen die Platten der Außenhülle mit einem, rundum gleichbleibenden Aufbau auskommen, der Verbund mit dem Glas soll ebenfalls auf nur
einer Detaillösung basieren. Die Gebäudehülle ist weitgehend selbsttragend konzipiert und soll das darunterliegende Objekt nur an wenigen geeigneten Punkten belasten.

Das Projekt stellt sich der Frage des zukünftigen Umgangs mit schematischen Wohnhochhäusern und Wohnblöcken aus den 60er und 70er Jahren – und damit einer Thematik, die sich zukünftig häufig stellen wird. Interessant ist die Doppelstrategie zwischen geschossweiten Wohnungserweiterungen bei gleichzeitiger Aufstockung des Hochhauses mit entsprechenden Dachnutzungen. Der Entwurf erweitert und verbessert die Grundrisse der Wohnungen. Insgesamt erfolgt eine gestalterische Verbesserung und Differenzierung des gesamten Gebäudes, auch in seiner Ästhetik und seinem Ausdruck. Allerdings bleiben einzelne, innenräumliche Anschlusspunkte ungelöst bzw. führen zu einer Verschlechterung der Wohnungsbelichtung. Positiv Hervorgegeben wird die Differenzierung und das räumliche Potenzial des Erweiterungscontainers.
Generationenhaus - Studentenwettbewerb 2004

Generationenhaus - Studentenwettbewerb 2004

Das Projekt stellt sich der Frage des zukünftigen Umgangs mit schematischen Wohnhochhäusern und Wohnblöcken aus den 60er und 70er Jahren – und damit einer Thematik, die sich zukünftig häufig stellen wird. Interessant ist die Doppelstrategie zwischen geschossweiten Wohnungserweiterungen bei gleichzeitiger Aufstockung des Hochhauses mit entsprechenden Dachnutzungen. Der Entwurf erweitert und verbessert die Grundrisse der Wohnungen. Insgesamt erfolgt eine gestalterische Verbesserung und Differenzierung des gesamten Gebäudes, auch in seiner Ästhetik und seinem Ausdruck. Allerdings bleiben einzelne, innenräumliche Anschlusspunkte ungelöst bzw. führen zu einer Verschlechterung der Wohnungsbelichtung. Positiv Hervorgegeben wird die Differenzierung und das räumliche Potenzial des Erweiterungscontainers.

Nachverdichtung und Außenraumgliederung
durch Wohnrohre von Reinhard Reischle -
Generationenhaus - Studentenwettbewerb 2004
Wenn 2050 über 80% der Weltbevölkerung in Städten leben, wer versorgt die Menschen dann mit Lebensmitteln? Die "Skyfarm" könnte die Lösung sein – der vertikale Bauernhof in der Stadt. © Rogers Stirk Harbour + Partners

next practice - unser Leben neu denken

Architekten, Tragwerksplaner, Biologen und Informatiker testen  faszinierende Formen und Werkstoffe. Digitalisierung, Robotik, neue Verbindungsmittel, Bautextilien… der Werkstoff Holz wird gewunden, gebogen, geschweißt, gedübelt, … Dieser Baustoff  entwickelt sich so rasant weiter wie kein Zweiter. Holz wird neu erfunden, schafft neue Chancen und damit neue Lebensräume. In den Köpfen der Studierenden entstehen seit Jahren die nächsten Lebensentwürfe. Fazit: Die Zukunft kommt näher und sie baut auf Holz.

Bunte Lebensräume statt graue Städte

Der Zuzug in die Städte wird stärker, der Mangel an Baugründen treibt die Preise. Laute, lange und staubige Baustellen kosten und nerven extrem. Deshalb ist es höchste Zeit Plan „H“ anzudenken.  Setzen wir doch vorgefertigte  mehrgeschossige Holzkonstruktionen auf bestehende Betonquartiere, frei nach dem Motto: Leben und Arbeiten in der Ökocity – im „2. Stock“ - dort oben weht ein frischer Wind! Füllen wir städtische Baulücken mit innovativen Holzbaukonstruktionen – schnell , sauber, elegant. Erweitern wir Hochhäuser mit horizontal oder vertikal angedockten bunten Boxen. Veredeln wir städtische Bestände mit ökologischen Holzfassaden, eingebauten Loggias und Pflanzenbalkonen, ….. so geht green city!

The City above the city