Prämiert
beim Vorarlberger Holzbaupreis 2015
Preis Kategorie Tourismus und Handwerk
Jurypreis

Bewertung der Holzbaupreis Jury

Ein Gesamtkunstwerk

Auf den ersten Blick ist dieses Gebäude eigentlich ein archetypisches Bregenzerwälderhaus und man meint, das schon oft gesehen zu haben.
Schon auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich, dass bei diesem zweigeschossigen Baukörper mit Satteldach vieles anders ist: natürlich orientiert es sich im besten Sinne an der traditionellen Formen des Wälderhauses, interpretiert diese aber auf zurückhaltende Art und Weise mit wenigen, aber sehr feinen Details. So hat das Haus aus vier präfabrizierten Modulboxen zum Beispiel in der Fassade einen reizvollen Wechsel zwischen einer feinen glatten Fichtenholzfassade und einem Holzscreen, der Einblicke verhindert, aber auch Durchblicke wie durch einen transparenten Vorhang zulässt. Betritt man das Haus über einen Schopf, wird das kleine "Gesamtkunstwerk" noch deutlicher: Auch alle Einbauten und Möbel wurden aus einer Hand entworfen und aus natürlich einheimischem Fichten- und Eschenholz gebaut - die Einbauküchen und Schränke, die Tische, Bänke und Betten.
Der folienfreie Massivholzbau wurde aus naturbelassenem Holz samt einer Holzfaserdämmung in kürzester Zeit errichtet und wird mittels einer Luftwärmepumpe beheizt.

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