Prämiert
beim Vorarlberger Holzbaupreis 2011
Preis Kategorie Passivhaustechnologie

Bewertung der Holzbaupreis Jury

Passivhaustechnik im Großformat

Der Lerchenpark ist eine Wohnanlage für die Wohnbauselbsthilfe. Und das erst noch im Passivhausstandard. Sie besteht aus fünf dreigeschossigen Baukörpern. Vier Baukörper sind in ihrem Volumen identisch und beherbergen 80 Wohnungen, ein Baukörper ist leicht größer und beherbergt 22 Wohnungen.

Die Lage zum Bahnhof, zum Zentrum und zum Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Höll prägen den Ort. Städtebaulich antwortet die Wohnanlage mit ihren fünf zueinander versetzten, linearen Baukörpern mit drei Geschossen auf die unmittelbare Umgebung. Durch das gekonnte Versetzen der Baukörper sind einerseits gut proportionierte Außenräume entstanden, welche eine reichhaltige Begrünung zulassen werden, und andererseits konnten die Architekten so eine optimierte Belichtung der Wohnungen erreichen. Die horizontale Fassadengliederung mit der sägerauen Lärchenschalung betont auf eine interessante Art die Linearität der Häuser. Die Fassaden sind mit präfabrizierten, hochgedämmten Holzelementen konstruiert. Sie sind handwerklich meisterhaft gemacht.

Das Konzept für die Haustechnik setzt auf eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die einzelnen Komponenten entsprechen dem architektonischen Konzept; sie sind entweder zentral oder dezentral angeordnet. Als Wärmequelle dient das Grundwasser; eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe erzeugt Wärme und bereitet das Warmwasser auf. Die gemessene Energiekennzahl liegt bei 15 kwh/m²a.

Weitere ausführende Firmen

  • Tragwerksplanung: Mader & Flatz Ziviltechniker GmbH , 6900

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